Nun ist es so weit – Sie haben einen Vorstellungstermin. Auch hierzu gibt es ein paar Regeln und wichtige Tipps.

Der ersehnte Brief oder das E-Mail oder auch der Anruf kam. Sie wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Jetzt, nachdem die Hürde der schriftlichen
Bewerbung genommen wurde, haben Sie die Chance persönlich zu punkten. Neben ein paar generellen Tipps sollten Sie nun das Folgende beherzigen.

Achten Sie auf Ihr Äußeres und Ihre Kleidung

Kleiden Sie sich dem Anlass angemessen. Versuche sich über die Kleidung differenzieren zu wollen, werden eher als unangemessen verstanden. Sogenannte hochkreative Bereiche sind davon ausgenommen. Im Normalfall gilt für die Damen: Kostüm oder Hosenanzug, Bluse, dezenter Schmuck, immer – auch im Sommer – Strümpfe und flache oder halbhohe Schuhe. Achten Sie auch auf ein unauffälliges Make-up und eine gepflegte Frisur. Bei den Herren gilt: Anzug oder Kombination, Hemd uni oder mit Streifen, Krawatte uni oder dezent gemustert, passende Socken (niemals weiße!), klassische Herrenschuhe (keine Sneakers oder Ähnliches).

Pünktlichkeit ist nicht nur eine Zierde

Kommen Sie nie unentschuldigt zu spät. Wenn eine Verspätung unvermeidlich ist, rufen Sie bitte an. Aber am besten starten Sie zuhause einfach so früh, dass Sie gar nicht zu spät kommen können. Unpünktlichkeit macht immer einen schlechten Eindruck. Wenn das der erste Eindruck ist, den Sie bei Ihrem künftigen Arbeitgeber hinterlassen, haben Sie bereits einen schweren Start. Erscheinen Sie frühzeitig am Ort, schauen Sie sich die Umgebung an, „atmen Sie ruhig“. Versuchen Sie ruhig zu bleiben – auch wenn Sie noch so aufgeregt sein sollten. Laufen Sie noch mal langsam und entspannt um die vier Ecken.

Das persönliche Gespräch

Achten Sie von vornherein auf eine ausgewogene Gesprächsführung. Fallen Sie Ihrem Partner nicht ins Wort. Auch wenn der Partner noch so verständnisvoll erscheint, führt das immer zu Abstrichen in der Beurteilung. Bereiten Sie sich gut auf Ihre persönliche Vorstellung vor. Diese sollte einen roten Faden haben, flüssig präsentiert werden und alle wesentlichen Erfahrungen und Kompetenzen wiedergeben. Vermeiden Sie es einfach Ihren Lebenslauf zu erzählen, sondern gehen Sie vielmehr auf die wichtigsten Stationen Ihres bisherigen Werdegangs ein. Stellen Sie auch den Mehrwert für den potentiellen Arbeitgeber heraus. In einem guten Vorstellungsgespräch dürfen Sie umgekehrt immer eine genaue Vorstellung des Unternehmens, die Beschreibung der Aufgabe sowie die Darstellung der Anforderungen an den künftigen Arbeitnehmer erwarten. Stellen Sie fest, dass Ihnen Informationen aus diesem Bereich am Ende des Gespräches fehlen, fragen Sie gezielt danach.

Geld spielt nicht immer die erste Rolle

Sprechen Sie die Frage nach Einkommen und Bezahlung nicht zuerst an. Einige Personalleiter, Personalberater und Vermittler gehen gegebenenfalls erst im zweiten Gespräch auf diese Themen ein. Akzeptieren Sie das. Wenn Sie nachfragen, wirkt das unter Umständen so, als würde es Ihnen in erster Linie nicht um den Job, sondern nur um das Geld gehen.

Ehrlich währt am längsten

Bleiben Sie in jedem Fall ehrlich und sich selbst treu. Versuchen Sie nicht sich zu „verbiegen“. Wenn Sie merken, dass Sie die geforderten Fähigkeiten und Eigenschaften nicht besitzen, sagen Sie das Ihrem Partner ganz offen und beenden Sie mit Anstand das Gespräch. Sie tun sich selbst keinen Gefallen, wenn Sie unbedingt passen wollen. Sie würden dann auch in dem Job nicht glücklich werden. Sie suchen ja schließlich durch Ihre Bewerbung eine Aufgabe die zu Ihnen passt. Das haben Sie ja auch in Ihrem Anschreiben und Ihrem Lebenslauf zum Ausdruck gebracht.

GOOD LUCK!


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